Regionales Energiekonzept
Umsetzung des Regionalen Energiekonzeptes für die Planungsregion Oderland-Spree:

Im Jahr 2011 beschloss die Regionale Planungsgemeinschaft Oderland-Spree mit ihren Mitgliedern, der Stadt Frankfurt (Oder) sowie den Landkreisen Märkisch-Oderland und Oder-Spree ein Regionales Energiekonzept (REK) zu erstellen. Die Grundlage dafür bildete eine Förderung gemäß der "Richtlinie des Ministeriums für Wirtschaft und Europaangelegenheiten zur Förderung des Einsatzes erneuerbarer Energien, von Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz und der Versorgungssicherheit im Rahmen der Umsetzung der Energiestrategie des Landes Brandenburg (RENplus)". Mit der Erarbeitung des REK wurden die agrathaer GmbH Müncheberg sowie für planerische Teilleistungen die Faktor-i³ GmbH Ehrenfriedersdorf beauftragt.

Basierend auf einer Analyse der Ausgangssituation bezüglich des Energieverbrauches und der -erzeugung erfolgte die Ermittlung von Potenzialen für die erneuerbare Energieerzeugung und die Einsparung von Energie. Darauf aufbauend wurden Szenarien für die Entwicklung der Region im Energiebereich entworfen sowie Leitbilder und Handlungsfelder für deren Umsetzung formuliert. Nach Abschluss der konzeptionellen Arbeiten erfolgte die Veröffentlichung der Kurzfassung des Regionalen Energiekonzeptes Oderland Spree im August 2013 im Internet. Diese liegt nun auf der Grundlage der im Rahmen der Vorbereitung der Drucklegung vorgenommenen redaktionellen Bearbeitung aktualisiert vor (s. Impressum: "Stand: August 2013/aktualisiert Oktober 2014").

Für die Umsetzung der Zielstellungen des REK erhielt die Regionale Planungsgemeinschaft eine Förderung aus dem RENplus-Programm bis zum 31.03.2016. Als Ansprechpartner steht Herr Rump, Leiter der Regionalen Planungsstelle, zur Verfügung (E-Mail: rump@rpg-oderland-spree.de, Tel.: 03366-422 93).
Weiterhin erfolgt eine fachliche Begleitung durch den externen Dienstleister "seecon Ingenieure GmbH". Das Unternehmen erstellte bereits die kommunalen Energie- und Klimaschutzkonzepte für die Regionen Beeskow und Niederoderbruch-Oberbarnim sowie die Gemeinden Fredersdorf-Vogelsdorf und Rehfelde. Auch Altlandsberg und Hoppegarten gehen mit seecon Ingenieuren die ersten Schritte zu energetisch effizientem Handeln und mehr Klimaschutz.

Die Aktivitäten in der Umsetzungsphase konzentrieren sich aktuell auf die folgenden Handlungsschwerpunkte:

  • Unterstützung der Umsetzung bestehender und Initiierung neuer kommunaler Energie-, und Klimaschutzkonzepte
  • Kontinuierliche Anpassung des Regionalen Energiekonzeptes Oderland-Spree an aktuelle Entwicklungen
  • Beförderung des Ausbaus erneuerbarer Energien und energetischen Bauens durch kommunale Planungsinstrumente
  • Unterstützung des Projektes "Märkisch-Oderland geht den Holzweg" sowie Ausweitung seines Handlungsrahmens
  • Zusammenarbeit mit Stadtwerken
  • Initiierung einer Arbeitsgruppe der in der Region arbeitenden Energie- und Klimaschutzmanagerinnen und -manager
  • Informationskampagne zum Thema Energie, Durchführung von Informationsveranstaltungen und Vortragsreihen
  • Entwicklung einer Internetplattform zu den Themen Energiewirtschaft und Klimaschutz
  • Beratungsangebote zur Energieeinsparung
  • Aufbau von Strukturen, welche die Weiterführung des Prozesses auch nach 2015 ermöglichen.

 
Förderung der Erstellung und Umsetzung des Regionalen Energiekonzeptes Oderland Spree durch:
 
 
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Neue Kommunalrichtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten
Die erfolgreiche Förderung der Nationalen Klimaschutzinitiative von Klimaschutzmaßnahmen in Kommunen wurde ausgeweitet:
am 1. Oktober 2015 trat die novellierte "Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen" (Kommunalrichtlinie) des Bundesumweltministeriums (BMUB) in Kraft.
Hier die wichtigsten Änderungen im Überblick:
  • Gefördert werden die Sanierung von Außen-, Straßenbeleuchtungs- und Lichtsignalanlagen durch LED-Beleuchtung, die Förderung für die Sanierung mit LEDs im Innenbereich bleibt bestehen.
  • Für Klimaschutzinvestitionen in Anlagen und Gebäuden von Kindertagesstätten, Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Sportstätten und Schwimmhallen wird ein neuer Förderschwerpunkt eingeführt.
  • Die Förderung nachhaltiger Mobilität wird erweitert und erhöht. Hier profitiert insbesondere der Radverkehr, z.B. durch die Förderung von Radschnellwegen.
  • Die Förderung für die aerobe In-situ-Stabilisierung von stillgelegten Siedlungsabfalldeponien wurde ausgeweitet, z.B. durch die Erhöhung der maximalen Fördersumme.
  • bei Energiesparmodellen gibt es ein neues Starterpaket (Sachkosten für pädagogische Arbeit und geringinvestive Maßnahmen bezuschusst)
  • Erhöhte Förderquoten für finanzschwache Kommunen gelten jetzt auch im investiven Bereich.
  • Projektbegleitende Ingenieurdienstleistungen der Leistungsphase 8 gemäß Honorarordnung für Architekten- und Ingenieurdienstleistungen (HOAI) werden bei Mobilitätsprojekten und der Sanierung von Siedlungsabfalldeponien in die Förderung aufgenommen.
Anträge können ab sofort bis zum 31. März 2016 beim Projektträger Jülich (PtJ) eingereicht werden. Weitere Antragsfenster sind für den 1. Juli bis 30. September 2016 sowie in 2017 vorgesehen.
 
 
Veranstaltungsrückblick
Veranstaltungsreihe Innovation im Handwerk "Haus und Energie - Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Neue Fördermöglichkeiten" am 5.März 2015 in Frankfurt (Oder)
"Haus und Energie: herstellerneutrale Informationsveranstaltung zum Energiesparen und zur Nutzung erneuerbarer Energien im Eigenheim" am 15. November 2014 in Strausberg
Rollender Workshop "Energie erfahren!" am 09.10.2014 in der westlichen Region Oderland-Spree
Gemeinsame Veranstaltung der ZAB Zukunftsagentur Brandenburg mit den Regionalen Planungsgemeinschaften Uckermark-Barnim, Oderland-Spree und Prignitz-Oberhavel: "Möglichkeiten ökonomischer Beteiligung für Kommunen und Bürger an der Energiewende vor Ort" am 04.09.2014 in Eberswalde
16. Brandenburger Energietag am 28.08.2014 in Cottbus
Intelligente Übertragung, Verteilung und Speicherung von Energie - Energietour 2014 des Ministers für Wirtschaft und Europaangelegenheiten in der Region Uckermark-Barnim bei aktiver Mitwirkung der Region Oderland-Spree am 19.02.2014 in Schwedt/Oder
Abschlusskonferenz "Regionale Energiekonzepte" des Landes Brandenburg am 15.04.2013 in Potsdam
Energiewende vor Ort - Energietour 2013 des Ministers für Wirtschaft und Europaangelegenheiten in der Region Oderland-Spree am 30.05.2013 in Strausberg
Energietour 2012 des Ministers für Wirtschaft und Europaangelegenheiten in der Region Oderland-Spree am 30.11.2012 in Strausberg